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    Die Sache mit der Verpackung

    Heute starten wir nun mit unserem nagelneuen Blog über die Verpackung. Damit haben wir sicherlich nicht das Ei des Kolumbus‘ entdeckt, aber wir möchten die Möglichkeiten der digitalen Medien nutzen, um schnell, schnörkellos und interessant über Themen, Neuigkeiten und Produkte aus der Verpackungsbranche zu informieren. Genauso wichtig ist uns, dass wir schnell und schnörkellos Kommentare, Hinweise, Meinungen, Lob und Kritik zu genau diesen Themen erhalten. Vielleicht bekommen wir die eine oder andere Diskussion rund um die Verpackung hin und können so voneinander profitieren.

    Zum Auftakt nehmen wir uns direkt mal ein Thema vor, das immer wieder für Zündstoff sorgt: Wie sinnvoll und umweltfreundlich sind eigentlich (Kunststoff- bzw. Plastik-) Verpackungen?


    Nun ja, Verpackungen gibt es seit Jahrtausenden – in unterschiedlichen Formen und Funktionen. Die Natur macht uns jeden Tag vor, dass die allermeisten Produkte ohne eine Verpackung beschädigt werden oder verderben. So werden sie für den Menschen unbrauchbar und auch gefährlich. Die Verpackung schützt das Produkt und damit auch den Menschen vor etwaigen Gefahren, die davon ausgehen können. Denken Sie mal an Chemikalien im Schullabor oder ein Küchenmesser im Ladenregal!

    Verpackungen: Günstigere CO2-Entwicklung als bei der Lebensmittelproduktion

    Verpackungen schützen und sind daher in den allermeisten Fällen sinnvoll. Das lässt sich anschaulich mit einem kleinen Beispiel aus der Lebensmittelbranche verdeutlichen. Jedes Jahr verderben in Europa etwa 60 Millionen Tonnen Lebensmittel, sind damit ungenießbar und müssen weggeworfen werden. Jedes Kilogramm Fleisch erzeugt – bis es im Laden zu kaufen ist – etwa 13 kg CO2. Ganz ähnlich ist es bei Obst und Gemüse. Eine Verpackung aus einem geeigneten Material verhindert das Verderben des jeweiligen Lebensmittels für eine deutlich längere Zeit als das ohne diese Verpackung gelingen würde. Damit trägt diese Folie dazu bei, dass weniger Lebensmittel weggeworfen werden müssen. Und jetzt kommt’s: die dazu benötigte Verpackung verursacht für ihre Herstellung nur 0,2 kg CO2 – im Vergleich zu 13 kg für das ansonsten ungenießbar werdende Fleisch, Obst oder Gemüse. Das ist 65-mal so viel!

    Produktschutz durch Verpackungen ist auch gleichzeitig Klimaschutz

    Und was ist mit dem Plastikmüll im Meer, auch Marine Litter genannt? Leider eine riesige Sauerei, aber vermeidbar! Dass Kunststoff in die Weltmeere gelangt, hat natürlich einen Grund. Und jeder einzelne von uns kann dazu beitragen, dass genau das nicht passiert. Denn der Abfall springt nicht alleine ins Wasser. Ein gut funktionierendes Recycling- und Pfandsystem kann verhindern, dass die Weltmeere als Müllhalden missbraucht werden. In Deutschland werden etwa 50% der Kunststoffverpackungen dem Recycling zugeführt. Der Rest sorgt über thermische Verwertung für Fernwärme in Wohnungen und Häusern und spart somit den zusätzlichen Einsatz von Erdöl bzw. -gas ein. So wird Kunststoff auch nach seiner Bestimmung als Verpackung ein zweites Mal sinnvoll genutzt.

    „Null Granulatverlust“ gegen Marine Litter

    MENSHEN trägt im Übrigen dazu bei, die Ozeane sauber zu halten. Seit einigen Jahren engagieren wir uns an der Aktion „Null Granulatverlust“. Damit verpflichten wir uns dazu, die nötigen technischen und organisatorischen Voraussetzungen zu schaffen, um das Verschütten von Granulat zu vermeiden und zu verhindern, dass es in die Umwelt gelangt. Zwar sind nur ein sehr geringer Teil der Abfälle in den Meeren Granulate, aber wir setzen damit ein Zeichen.

    Verpackungen – nach wie vor ein spannendes und wichtiges Thema. Wir bleiben dran. In Kürze mehr an dieser Stelle!

     

     

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    Kommentare

    31.01.2018 | Peter

    Respekt - sehr gute Initiative!

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    Über den Autor

    Christian Nöh

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    Das Bild zeigt verschiedene Verschüsse, die als Verpackung dienen
    Auf dem Bild sind zwei Dosierverschlüsse als Verpackung zu sehen