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    Auf dem Bild sind zwei kindersichere Verschlüsse zu sehen

    Für Oma, Opa, Tim und Lena - Kindersichere Verschlüsse sollten auch für Senioren geeignet sein

    Angefangen hat wohl alles irgendwann in den 1970er Jahren – ungefähr. Da kam ein Reinigungsmittelhersteller auf die Idee, seine Produkte mit einem Verschluss zu versehen, den Kinder nicht so ohne weiteres öffnen können. Denn die oft lecker duftenden und bunten Putzmittelchen verführen gerade kleinere Kinder dazu, mal einen kräftigen Schluck aus der Flasche zu nehmen. Und das konnte und kann verheerende Folgen haben. Von Übelkeit über Verätzungen bis hin zu schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen ist alles möglich. Also setzten sich einige Entwickler hin und überlegten, wie kindersichere Verschlüsse aufgebaut sein müssen, damit ein etwa drei bis vier Jahre altes Kind sie nicht öffnen kann. Ein Erwachsener hingegen sollte das aber ohne Probleme und möglichst intuitiv hinbekommen. Schließlich soll die Verpackung ja niemanden davon abhalten, an den Inhalt zu gelangen oder gar den Kauf verhindern. Das war die Geburtsstunde für die Verschlüsse, die landläufig als „kindersichere Verschlüsse“ bezeichnet werden.

    Kindersichere Verschlüsse sind nicht zwangsläufig auch verschlucksicher


    Im Laufe der Jahre – Kappen und Verschlüsse wurden immer filigraner und detailverliebter – kam es jedoch immer wieder vor, dass Kleinkinder ganze Verschlüsse oder Teile davon verschluckten oder gar einatmeten (der Fachausdruck dafür ist „aspirieren“). Das konnte im schlimmsten Fall zum Ersticken führen. Somit war auch hier die Verpackungsindustrie gefordert, kindersichere Verschlüsse zu entwickeln, die es unmöglich machten, dass sie oder Teile von ihnen in die Atemwege gerieten. Gerade im Bereich der Beutelverschlüsse, den so genannten Weldspouts, waren und sind diese oft relativ klein und leicht – passend zur Gesamtverpackung eben. Die Größe spielte auch bei den bis dato hauptsächlichen Anwendungsgebieten der Kosmetik- und Reinigungsmittelindustrie keine herausragende Rolle. Seit einigen Jahren werden der Beutel und seine Vorzüge jedoch immer mehr auch von der Lebensmittelindustrie entdeckt und eingesetzt. Fruchtpürees, Joghurtdrinks und Kindernahrung sind vor allem bei Kindern als Pausensnack und Zwischenmahlzeit sehr beliebt. Gerade kleine Kinder erforschen, bis sie etwa 3 Jahre alt sind, die Welt nicht nur mit den Händen, Augen und Ohren, sondern auch häufig mit Mund und Zunge. Daher wird alles „Spannende“ kurzerhand auch gerne mal in den Mund gesteckt. Leider auch kleine Gegenstände und Dinge, die da eigentlich nichts zu suchen haben. So kam es in der Vergangenheit auch vor, dass die Verschlüsse – oder Teile davon – in den Mund gesteckt und verschluckt wurden. Was das für schlimme Auswirkungen haben kann, darüber möchte man nicht wirklich nachdenken.

    Drehbar in alle Richtungen – auch für die ganz Kleinen und Senioren


    Aber wie kann man die lieben Kleinen davor schützen, dass ihnen bei ihren Erkundungstouren etwas passiert? Mit dieser Frage haben sich die Produktentwickler bei MENSHEN ausgiebig beschäftigt und schon vor geraumer Zeit mehrere Versionen eines Beutelverschlusses entwickelt, der unmöglich verschluckt werden kann. Denn er ist mit einem Durchmesser von etwa drei Zentimetern rund doppelt so groß wie ein herkömmlicher Verschluss für diese Verpackungsart. Und selbst wenn dieser sehr unwahrscheinliche Fall eintreten sollte, ist er mit seiner offenen Beschaffenheit so ausgelegt, dass es trotzdem möglich ist, weiter zu atmen. Außerdem ist es einem Kind quasi unmöglich, ohne Hilfsmittel wie Messer oder Zange, Teile von dem Verschluss zu lösen oder abzudrehen. Ist also eine ganz schön durchdachte Lösung, dieser ChokeSafeCap. So heißt er (er, der Verschluss) nämlich bei MENSHEN. Durch den großen Durchmesser ist er schön griffig und ermöglicht so den ganz Kleinen aber auch den Senioren unter uns ein einfaches und bequemes Öffnen und Schließen. Daumen hoch für das tolle Teil.

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    Über den Autor

    Christian Nöh

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    Das Bild zeigt einen verschlucksicheren Verschluss