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    Aus Alt mach Neu - Recycling und Recyclate

    Seit es Verpackungen gibt, wird über deren Sinnhaftigkeit diskutiert. Und über die Möglichkeit, das Verpackungsmaterial nach seinem Gebrauch nicht einfach achtlos wegzuwerfen, sondern es ein oder sogar mehrere Male wiederzuverwenden. Dass Verpackungen für die unterschiedlichsten Produkte durchaus wichtig sind, sie schützen und ihren Wert erhalten und sogar in vielen Fällen zu einer Verminderung des CO2-Ausstoßes beitragen können, könnt ihr gerne in meinem ersten Blog vom 30. Januar nachlesen. Heute widme ich mich dem Thema Recycling. Dass Recycling durchaus eine sinnvolle Sache ist, darüber gibt es sicherlich keine zwei Meinungen. Rohstoffe, nach ihrem Gebrauch nicht einfach wegzuwerfen oder zu verbrennen, sondern sie noch ein-, zwei- oder mehrmals wiederzuverwenden, spart wichtige und kostbare Ressourcen, vermeidet Müllentstehung und schont dadurch die Umwelt. Außerdem wird dadurch die Produktion von Kohlendioxid deutlich vermindert, wodurch ein Beitrag gegen den Klimawandel geleistet wird. Dabei muss aus einer PET-Flasche nicht zwingend wieder eine PET-Flasche werden oder aus einem Metallrohr wieder ein Metallrohr oder aus einem Pappkarton nicht unbedingt wieder ein Pappkarton.

    Kunststoff gleich Wertstoff

    Viele Wertstoffe werden bei Ihrer zweiten, dritten oder vierten Verwertung als etwas völlig anderes „wiedergeboren“ als sie es in ihrem vorherigen „Leben“ waren. Was beispielsweise ein recycelter Kunststoffverschluss einmal war, darauf komme ich später noch einmal zu sprechen. Es spielt ja auch keine wirklich wichtige Rolle, was aus was wird. Hauptsache ist, dass ernsthaft darüber nachgedacht und daran gearbeitet wird, wertvolle Rohstoffe und Ressourcen dieser Erde nachhaltig und mit Bedacht zu verarbeiten und einzusetzen. Seit einiger Zeit wird über den Einsatz von Kunststoff sehr kontrovers diskutiert. Es vergeht kaum ein Tag, an dem in den Medien nicht über Kunststoff berichtet wird. Das hängt sicherlich auch stark damit zusammen, dass die EU Verbote und Quoten, was den Einsatz von Kunststoffen betrifft, plant oder bereits durchgesetzt hat. Was die Sinnhaftigkeit und vor Allem die Wirksamkeit dieser Maßnahmen angeht, darüber lässt sich natürlich auch streiten. Ohne Frage ist die Vermeidung von (Verpackungs-) Müll die sicherste Art und Weise beispielsweise die Verschmutzung der Weltmeere – das so genannte Marine Littering – zu verringern. Kunststoff als Verpackungsmaterial generell und undifferenziert zu verteufeln, wäre allerdings überzogen und falsch. Denn dass der Einsatz von Kunststoffen im Verpackungsbereich zur Verminderung des CO2-Ausstoßes beiträgt, damit nachhaltig ist und die Umwelt schont, habe ich bereits in einem meiner früheren Beiträge ausführlich dargelegt.

    Müllvermeidung – Recycling – Recyclate

    Nochmal: Müllvermeidung sollte in allen Bereichen des täglichen Lebens oberstes Gebot sein. Das gilt übrigens für alle Wertstoffe und Ressourcen, nicht nur für Kunststoff. Oftmals ist der Einsatz – vor Allem im Verpackungsbereich – von Kunststoff jedoch deutlich sinnvoller und umweltverträglicher als auf ihn zu verzichten. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn Produkte vor frühzeitigem Verderben oder Beschädigung – beispielsweise durch den Transport – geschützt werden. Neben der Vermeidung von Müll darf jedoch ein anderer überaus wichtiger Aspekt nicht vergessen werden. Wie gehen die Menschen mit dem Müll um, den sie produzieren? Ihn achtlos wegzuwerfen, schlimmstenfalls in der freien Natur, ist fast noch schlimmer als Müll zu produzieren. Denn unbedacht entsorgter Müll landet irgendwann ganz sicher in unseren Flüssen und Weltmeeren. Dabei ist es ganz egal, ob es sich um eine Flasche oder eine kleine Tüte handelt. Daher ist es überaus wichtig, das Bewusstsein möglichst vieler Menschen auf dieser Erde zum richtigen Umgang und Entsorgen von Müll zu schärfen. Denn in einem sind wir uns wohl alle einig: unser Müll springt nicht von selbst in die Wälder, Flüsse und Meere. Wenn er einer vernünftigen Entsorgung zugeführt wird, ist das ein weiterer wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Und schon sind wir bei dem wichtigsten Punkt angelangt. Vernünftige Entsorgung ist gut, Recycling – wo es sinnvoll und möglich ist – ist noch viel besser. Denn – und das dürfte jedem einleuchten – wenn die Vermeidung von Müll nicht sinnvoll oder nicht möglich ist, so ist es doch für Mensch, Umwelt und Natur die naheliegendste Lösung, Rohstoffe nicht nur einmal, sondern mehrmals zu nutzen. Der mittlerweile durchaus geläufige Begriff dafür ist Recycling. Die wiederverwendeten Rohstoffe werden als Recycling-Material oder auch als Recyclate bezeichnet. Das Thema Recycling gewinnt seit einiger Zeit immer mehr an Bedeutung und nimmt zunehmend an Fahrt auf. Wer sich diesem Thema verschließt oder hofft, es aussitzen zu können, wird auf mittel- und langfristige Sicht nicht wettbewerbsfähig sein. Von dem Imageverlust in der Öffentlichkeit mal ganz zu schweigen.

    MENSHEN und das Recycling

    MENSHEN hat die Zeichen der Zeit bereits vor Längerem erkannt und setzt auf Recycling und Recyclate. Nicht nur, dass viele unterschiedliche Recyclate in unterschiedlichen Zusammensetzungen getestet werden. Bereits seit einiger Zeit werden Verschlusslösungen mit Recycling-Material produziert. Und es wird weiterhin bei MENSHEN geforscht, getestet und gemustert. Denn gerade bei Verschlüssen ist es Grundvoraussetzung, dass bestimmte Eigenschaften des Recyclates nicht von denen eines Neukunststoffes abweichen. Denn hier geht es um Dichtigkeit, Toleranzen und Verarbeitbarkeit der Materialien. Rückgewonnen aus Haushaltsverpackungen, gesammelt in der gelben Tonne oder aus Kunststoffen der Industrie. Und wie oben bereits angedeutet, besitzt der recycelte Kunststoff die gleichen Eigenschaften wie ein Neukunststoff. Er ist genauso dicht und robust. Und er kann genauso weiterverarbeitet, bedruckt oder veredelt werden, wie ein herkömmlicher Kunststoff. Um unseren Kunden und dem Endverbraucher Recyclate mit der höchstmöglichen Qualität verbunden mit den bestmöglichen Eigenschaften anbieten zu können, hat MENSHEN es sich zur Aufgabe gemacht, sehr gewissenhaft alle möglichen Typen auf den Prüfstand zu stellen, um Verschlusslösungen mit der gewohnten MENSHEN-Qualität produzieren und liefern zu können. Denn: MENSHEN MAKES IT HAPPEN.

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    Über den Autor

    Christian Nöh

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