• Facebook
    Auf dem Bild sieht man eine Geschirrspülmaschine

    Eine saubere Sache: Der Wachsverschluss von MENSHEN

     

     

     

    Es ist eigentlich ein Thema, das für uns alle mehr oder weniger alltäglich ist: Geschirr spülen. Geschirrspüler öffnen, verschmutztes Geschirr hinein, Tür schließen. Und das macht man dann ein paar Mal. Bis die Maschine gefüllt ist. Dann gibt man Reinigungspulver oder einen Tab in die dafür vorgesehene Klappe und stellt sie an. Und schwupp, nach ein bis drei Stunden – je nach Spülprogramm, Geschirrmenge und Verschmutzungsgrad – ist das einst mit Nahrungsresten verschmutzte Geschirr, Besteck und die Gläser wieder sauber. Die Geschirrspülmaschine – Eine tolle Errungenschaft des neunzehnten Jahrhunderts. Mittlerweile ist sie aus den allermeisten Haushalten nicht mehr wegzudenken. Die Zeiten, in denen man jedes Glas und jeden Teller einzeln in der Spüle säubert, um anschließend das Gesäuberte ebenfalls per Hand und mit dem Trockentuch trocken zu wischen, sind längst Geschichte. In Ausnahmefällen werden sperrige Dinge wie große Töpfe, Pfannen oder Auflaufformen noch mit der Hand gespült. Manchmal auch das scharfe Küchenmesser oder das gute Familienporzellan. Aber der absolut überwiegende Teil wandert direkt in den Geschirrspüler. Das hat neben der Arbeitserleichterung auch den großen Vorteil, dass man die Berge von Schmutzgeschirr nicht mehr sieht, die sich früher in der Spüle und der Abtropffläche aufgetürmt haben. Das alles verschwindet nun hinter der Klappe des Spülers.

    Amerikanerin erfand den Geschirrspüler

    Diese teils gewaltigen Geschirrberge brachte die Amerikanerin Josephine Cochran auf die Idee, eine Maschine zu erfinden, die spült und meldete sie 1886 zum Patent an. Danach allerdings dauerte es noch einige Jahre, bis die Geschirrspülmaschine ihren weltweiten Siegeszug antrat. Nach den beiden Weltkriegen waren es in Deutschland die 1960er Jahre, in denen sie langsam in die deutschen Haushalte einzog. In den 1970er Jahren schließlich wurde sie mehr und mehr zum Verkaufsschlager der verschiedenen Hersteller. Dabei ist das Prinzip immer gleich geblieben und wurde mit den Jahren optimiert und verbessert. Waren es im Jahre 1963 nur 0,2% aller Haushalte, die eine Spülmaschine besaßen, stieg dieser Anteil bis 1983 auf 23,5% und bis 1998 sogar auf 44,8%. Heute steht in fast dreiviertel aller Haushalte eine Geschirrspülmaschine und sorgt für Arbeitserleichterung. Wenn da nicht die zum Teil üblen Gerüche wären, die einem nach einigen Wochen und von Zeit zu Zeit entgegenströmen, wenn man die Tür der Maschine öffnet. Aber eines kann die Spülmaschine auch nicht: physikalische und chemische Gesetzmäßigkeiten außer Kraft setzen. Denn es liegt immer in der Natur der Sache, dass Gemüse, Milchprodukte, Fleisch & Co. früher oder später mehr oder weniger angenehme Gerüche von sich geben. Das ist in der Spüle so und im geschlossenen Geschirrspüler auch. Dieser Umstand führt unweigerlich dazu, dass es nach einiger Zeit anfängt, in der Spülmaschine zu müffeln. Und das hat nichts mit den hygienischen Gegebenheiten in dem jeweiligen Haushalt zu tun, sondern ist nicht zu vermeiden. Es sei denn, man bestückt den Geschirrspüler ausschließlich mit sauberem Geschirr und verhindert so, dass sich irgendetwas in der Maschine absetzen kann und einem beim Öffnen der Tür die teils recht aufdringlichen Gerüche entgegenkommen. Das macht natürlich niemand.

    Geschirrspüler sollte regelmäßig gereinigt werden

    Dass sich Speisereste in der Maschine sammeln, ist nicht zu vermeiden und ganz normal. Daher ist es unumgänglich, diese möglichst nach jedem Spülgang zu entfernen. Um auch den gesamten Innenbereich der Maschine zu reinigen und von Gerüchen zu befreien, gibt es seit einigen Jahren verschiedene Reinigungs- und Pflegemittel für Geschirrspülmaschinen, die mit unterschiedlichen Systemen dafür sorgen, dass der Inhalt in den Innenbereich abgegeben wird, um dort für Sauberkeit und einen angenehmen Duft zu sorgen. Außerdem werden Kalk- und Fettrückstände in den Düsen, Sprüharmen und Filtern gelöst und entfernt, um so die funktionswichtigen Stellen im Geschirrspüler auch funktionstüchtig zu halten. Die Herausforderung dabei liegt darin, dass die Pflege- und Reinigungsmittel erst dann abgegeben werden dürfen, wenn bereits das aufgeheizte Wasser in den Innenraum der Maschine geleitet wurde. So werden die besten Reinigungsergebnisse erzielt und der Inhalt läuft nicht ungenutzt in den Abfluss der Maschine. Wie aber kann sichergestellt werden, dass die benötigte Menge des Mittels tatsächlich zum richtigen Zeitpunkt aus der Flasche in den Innenraum der Maschine fließt? Denn gäbe man die geöffnete Flasche in die Maschine, so würde die Flüssigkeit mit den ersten Wasserstrahlen aus der Flasche gespült ohne ihre reinigende und pflegende Wirkung entfalten zu können. Denn erst das Zusammenwirken von heißem Wasser und dem Flascheninhalt ermöglichen die volle Wirkungskraft. Der erste Spülgang in den meisten Reinigungsprogrammen ist allerdings kalt. Also muss die Flasche während des ersten und kalten Spülvorganges noch verschlossen sein und den Wirkstoff erst in der zweiten und heißen Phase freigeben.

    Wachsverschluss von MENSHEN mit großer Wirkung

    Und das muss so funktionieren, dass man die verschlossene Flasche zwar vor Beginn des Spülprogrammes in die Maschine hängt, diese sich aber erst öffnet, wenn heißes Wasser in den Innenbereich strömt. Und zwar ohne, dass man zwischendurch die Tür öffnen muss. Woher also weiß die Flasche nun genau, wann dieser Zeitpunkt erreicht ist? Die Lösung ist zwar simpel aber auch irgendwie genial. Woher weiß die Verpackung, dass sich heißes Wasser in dem Geschirrspüler befindet und das Reinigungsmittel austreten muss? Des Rätsels Lösung liegt in dem Verschluss. Grundsätzlich handelt es sich um einen herkömmlichen Schraubverschluss. Die Besonderheit daran ist jedoch, dass sich in seiner Kopfplatte ein Loch befindet, das einen Durchmesser von gut einem Zentimeter hat. Um zu verhindern, dass die Flüssigkeit durch dieses Loch austreten kann, wird zunächst ein Aluminium-Siegel über das Loch gelegt und mit der Oberseite des Verschlusses verschweißt. In einem zweiten Schritt wird das Loch von der Innenseite des Verschlusses mit einem Wachs-Pfropfen verschlossen. Damit ist die Verpackung dicht und nichts tritt aus. Wenn nun eine Reinigung des Geschirrspülers ansteht, so zieht man einfach das Alu-Siegel von dem Verschluss und hängt die Flasche kopfüber in die Spülmaschine. Durch das Wachs ist die Verpackung nach wie vor fest verschlossen und dicht. Wenn man nun das Reinigungsprogramm startet, so passiert in dem ersten Spülgang mit dem kalten Wasser nichts. Die Flasche und der Verschluss geben nach wie vor nichts von der Reinigungsflüssigkeit heraus. Das ist in der nächsten Phase dann anders. Die Spülprogramme aller Geschirrspül-Modelle heizen das einfließende Wasser auf 60 bis 70 Grad auf. Der Schmelzpunkt von Wachs liegt bei etwas über 50 Grad. Somit verflüssigt sich der Wachspfropfen in dem Verschluss innerhalb weniger Sekunden und das Reinigungsmittel kann durch das freiwerdende Loch austreten, vermischt sich mit dem heißen Wasser und wird durch die Düsen der Sprüharme gespritzt, um sich so im kompletten Innenteil der Maschine zu verteilen. Dadurch werden alle relevanten Teile gründlich gereinigt und der Geschirrspüler duftet für einige Zeit wieder angenehm. Eine eigentlich ganz einfache Idee, aber darauf muss man erst einmal kommen. Aber MENSHEN MAKES IT HAPPEN!

    Kommentare anzeigen Kommentare verbergen

    Kommentare

    Keine Kommentare

    Einen Kommentar schreiben

    * Pflichtfelder


    Über den Autor

    Christian Nöh

    Weitere Artikel dieses Autors