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    Ausgezeichnet ausgebildet

    Irgendwie haben wir das ja alle schon hinter uns. Oder es steht uns noch bevor. Denn irgendwann im Leben steht eigentlich jeder vor der Herausforderung, sich für einen Beruf oder einen Ausbildungsberuf zu entscheiden. Bei dem einen steht diese Entscheidung früher an. Eine andere steigt erst deutlich später ins Berufsleben ein. Der eine macht mit sechzehn oder siebzehn seinen Haupt- oder Realschulabschluss und beginnt sofort eine Ausbildung. Bei dem anderen wird zunächst das Abitur gebastelt, um danach noch ein Studium anzuschließen oder eine Berufsausbildung zu machen. Ob und wann auch immer man sich für eine Berufsausbildung entscheidet. Wichtig ist in jedem Fall, dass man sich im Vorfeld darüber Gedanken macht, was man eigentlich so für Interessen hat und woran man tatsächlich auch Spaß hat. Jemand, der gerne mit Zahlen jongliert und Analysen erstellt, sollte sich überlegen, ob beispielsweise eine kaufmännische Ausbildung eine Option wäre. Dann besteht später die Möglichkeit, sich im Controlling oder der Finanzbuchhaltung zu spezialisieren. Andersrum macht es wohl wenig Sinn, dass ein Technikbegeisterter, der gerne tüftelt und mit Maschinen arbeitet, eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich anstreben sollte.

    Bewerbung – Darauf solltet ihr achten


    Hat man sich dann – vielleicht auch mit Hilfe eines Berufsinformationszentrums der Arbeitsagentur – für einen Ausbildungsberuf und -betrieb entschieden, ist es wichtig, dass man von Anfang an einen guten Eindruck hinterlässt. An dem Spruch „Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance“ ist schon etwas dran. Und das beginnt natürlich schon mit den Bewerbungsunterlagen, die man verschickt. Dass sie vollständig und ansprechend aufbereitet sein sollten, versteht sich eigentlich von selbst. Dazu gehören das eigentliche Anschreiben, ein tabellarischer Lebenslauf und relevante Zeugnisse und Beurteilungen, wenn vorhanden auch Zertifikate und Teilnahmebestätigungen. Das Anschreiben sollte individuell auf das jeweilige Unternehmen zugeschnitten sein. Also „Copy and Paste“ reicht hier nicht aus. Wichtig auch: einwandfreie Formulierungen, keine Rechtschreibfehler und ein Schreibstil, der neugierig auf mehr macht. Wenn dann die erste Hürde genommen wurde und man zum Vorstellungsgespräch eingeladen wird, gibt es ein paar Dinge auf die ihr achten solltet: seid pünktlich, bereitet euch gut auf das Gespräch vor, seid aufgeschlossen und freundlich (auch bereits am Empfang), achtet auf eure Kleidung, seid neugierig und interessiert. Wenn ihr diese Punkte beachtet, stehen die Chancen sehr gut, dass ihr genommen werdet.

    MENSHEN ist „Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb“ – zum sechsten Mal in Folge


    Weiter oben habe ich recht oberflächlich davon gesprochen, dass man sich für einen Ausbildungsbetrieb entscheidet. Das hört sich einfacher an als es tatsächlich ist. Früher, das heißt bis vor fünf oder zehn Jahren, konnten sich die Unternehmen ihre Auszubildenden aus vielen Bewerberinnen und Bewerbern aussuchen. Heute ist das genau umgekehrt. Auf viele Ausbildungsplätze kommen viel zu wenige Azubis. Es kommt nicht selten vor, dass Betriebe ihre Ausbildungsplätze gar nicht besetzen können, weil einfach keine geeignete Bewerbung dabei war. Das kann dramatisch werden, weil einfach keine Fachkräfte mehr nachrücken. Aus diesem Grund sind die angehenden Azubis von heute in einer komfortablen Position. Denn sie können im besten Fall zwischen zwei oder sogar noch mehr Firmen wählen, die sie gerne als Auszubildenden haben würden. Und jetzt wird es spannend. Worauf sollte man denn am besten achten, wenn man die Wahl hat? Auf die Anzahl der Mitarbeiter? Auf den Umsatz? Auf die Qualität der Homepage? Auf die Höhe der Ausbildungsvergütung? Alles das ist wichtig und gehört sicherlich auch dazu, sich ein Bild über seinen zukünftigen Arbeitgeber machen zu können. Aber was ist denn sicherer, authentischer, glaubwürdiger und aussagekräftiger als eine Beurteilung des Ausbildungsbetriebes durch die Azubis, die dort bereits beschäftigt sind? Ganz einfach: Nichts! Als Orientierungsrahmen und Entscheidungshilfe ist also eine gute Beurteilung bestens geeignet. Wer kann denn ein Unternehmen und dessen Ausbildungsberufe besser und treffender beurteilen als die Auszubildenden selbst. Und wem glauben angehende Azubis denn mehr als den eigenen Altersgenossen? Bleibt die Frage, wie man an genau diese Beurteilungen herankommt. Seit einigen Jahren führt eine Agentur eine solche Befragung der Azubis durch. In unterschiedlichen Kategorien und anhand verschiedener Kriterien wurden Fragen formuliert, die von den Auszubildenden des entsprechenden Unternehmens beantwortet wurden. Dabei wurde die allgemeine Ausbildungssituation im Betrieb bewertet, die Zufriedenheit der Azubis abgefragt und das Image des Unternehmens aus Sicht der Azubis sollte eingeschätzt werden. In allen Bereichen erreichte MENSHEN überdurchschnittlich gute „Noten“. Also gab es vor wenigen Tagen die Urkunde „Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb“. Und das im sechsten Jahr in Folge.

     

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    Über den Autor

    Christian Nöh

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