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    Alles andere als schwammig

    Kleiner Aufsatz - weniger Aufwand - große Wirkung

    Es gibt Dinge des täglichen Lebens, die sind einfach da, sie gehören dazu und die Selbstverständlichkeit ihrer Existenz lässt sie manchmal ungerechtfertigt in den Hintergrund treten. Es fällt oftmals nur auf, wie wichtig sie sind, wenn sie auf einmal nicht mehr verfügbar wären. Dabei könnten es beispielsweise die Waschmaschine, das Bett oder auch der Kühlschrank sein. An dieser Stelle geht es heute allerdings um – die Schuhe. Und wie man sie einer besonderen Pflege unterziehen kann. Wie schon gesagt, die Schuhe sind für viele einfach eine notwendige Selbstverständlichkeit oder eine selbstverständliche Notwendigkeit. Wie auch immer. In unseren Breitengraden und Kulturen sind sie eigentlich nichts Besonderes, nur wenn man sie in der Öffentlichkeit nicht trägt, fällt man auf. In der Regel sind sie ein Gebrauchsgegenstand, manchmal auch ein Statussymbol oder modisches Accessoire. Aber in jedem Fall sollten sie sauber und gepflegt sein, weil selbst bei einem sonst tadellosen Kleidungsstil schmutzige und ungepflegte Schuhe komischerweise sofort ins Auge fallen. Daher kam und kommt den Schuhen immer eine ganz besondere Bedeutung und auch Pflege zu.

    Schuhpflege historisch

    Noch vor wenigen Jahren wurde zum Schuhe putzen meist eine Schuhcreme verwendet, die mit einem Tuch aus einer Blechdose entnommen wurde, um danach die Schuhe mit dieser zähen Paste kräftezehrend zu bedecken. Das Ganze musste dann eine ganze Weile einziehen, um dann die groben Reste mit einem weiteren sauberen Tuch abzuwischen. Den Abschluss der ganzen Prozedur bildete dann ein minutenlanges und äußerst anstrengendes Polieren mit einer schweren Bürste, damit die Fußkleidung möglichst spiegelblank wurde und man einen guten Eindruck machen konnte. Bis in die 1920er Jahre des letzten Jahrhunderts war der Beruf des Schuhputzers noch sehr weit verbreitet. Allein daran sieht man, welcher Stellenwert von jeher einem sauberen Schuhwerk zukommt. Mittlerweile wird diese Dienstleistung nur noch in einigen asiatischen Ländern angeboten oder als Attraktion auf Messen und Events eingesetzt.

    Schuhpflege modern

    Heutzutage gibt es in fast allen Business-Hotels der Welt, auf Messegeländen oder in Einkaufsmalls eine motorbetriebene Schuhpflegestation. Mit einer Bürste wird der grobe Schmutz entfernt und durch einen kurzen Schuhstreich wird die braune oder schwarze Schuhcreme aufgebracht und mittels einer rotierenden weicheren Bürste verteilt und gleichzeitig poliert. Innerhalb von wenigen Sekunden ist die Prozedur abgeschlossen und die Schuhe erstrahlen in (nahezu) neuem Glanz. Gepflegte und saubere Schuhe sind also nach wie vor angesagt und für die meisten auch selbstverständlich. Und selbst auf dem Fußballplatz sind schmutzige Schuhe verpönt, denn als die meisten Spiele noch auf einem Ascheplatz ausgetragen wurden, war zumindest vor einem Spiel eine Strafe fällig, wenn die Fußballschuhe nicht einwandfrei geputzt waren. Mittlerweile ist dies wohl nicht mehr notwendig, da die meisten Fußballclubs auf einem Kunstrasenplatz gegen den Ball treten.

    Große Produktauswahl

    Also, wo auch immer und wie auch immer Schuhe zum Einsatz kommen. Sie finden Beachtung. Sowohl von deren Besitzer als auch von der Allgemeinheit. Und wie wichtig deren Sauberkeit und Pflege auch ist. Schuhe putzen macht den meisten Menschen nicht wirklich viel Spaß. Also sollte sich der zeitliche und körperliche Aufwand für diese Tätigkeit in Grenzen halten. Jede Vereinfachung und Erleichterung ist herzlich willkommen. Und genau dort sind wir beim eigentlichen Thema. Bereits in den 1970er Jahren begannen die ersten Hersteller von Schuhpflegemitteln damit, ihre Produkte teilweise nicht mehr in Tiegeln anzubieten, sondern in Tuben mit einem Schwamm versehen. Das pastöse Füllgut konnte mit leichtem Druck durch ein kleines Loch in dem Schwamm auf dessen Oberfläche gelangen. Gleichzeitig wurde die Creme dann mit Hilfe diese Schwamms auf der Schuhoberfläche verteilt werden. Das war die Geburtsstunde des Schwammaufträgers. In den nachfolgenden Jahren kamen weitere Ideen hinzu. Die Pflegemittel gab es später auch in flüssiger Form, neue Pflegeformeln versprachen Glanz ohne polieren zu müssen. Und dazu waren dann auch spezielle Schwammaufträger mit Ventil notwendig, um ein ungewolltes Austreten der Flüssigkeit zu verhindern. MENSHEN hat schon sehr früh erkannt, dass dieses neue Produkt eine starke Nachfrage erfahren wird. Bereits im Jahre 1973 – da war das Unternehmen MENSHEN gerade einmal 3 Jahre alt – wurden die ersten Werkzeuge zur Produktion dieser Schwammaufträger gebaut. Und in den nachfolgenden Jahren kamen weitere hinzu. Ob für pastöse oder flüssige Schuhpflege, rund, oval oder dreieckig, für Tuben oder Flaschen, zum schrauben oder prellen, mit oder ohne Beflockung. MENSHEN hat für alle denkbaren Anwendungsformen die passende Lösung. Die langjährige Erfahrung in diesem Bereich hat MENSHEN zu einem der wichtigsten Produzenten für Schwammaufträger gemacht. Je nach Füllgut und Anwendungsgebiet kommen unterschiedliche Materialien, Formen und Dichtvarianten zum Einsatz. Denn längst gibt es weitere Bereiche, in denen Schwammaufträger zum Einsatz kommen. So finden diese beispielsweise auch Anwendung bei Reinigungsmitteln für Brillen oder optische Systeme wie Kameralinsen.

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    Über den Autor

    Christian Nöh

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