MENSHEN Deutschland setzt nachhaltige Elektrofahrzeuge ein

„Einer von vielen wichtigen Bausteinen“

Seit vielen Monaten bestimmt vorwiegend ein Thema die Nachrichten weltweit. Das Coronavirus hat dazu geführt, dass ein anderes zukunftsrelevantes Thema zeitweise weniger im Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion stand: der Umgang mit Umwelt- und Ressourcenthemen. 

Auch die Georg MENSHEN GmbH & Co. KG beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Weiterentwicklung von Prozessen und Maßnahmen, die Umwelt- und Ressourcenaspekte berücksichtigen. Dazu gehört unter anderem die schrittweise Integration elektrisch betriebener Fahrzeuge in die Fahrzeugflotte. Gerade bei Fahrten zwischen den Standorten in Finnentrop, Sundern-Hagen und Plettenberg-Kahley können Elektrofahrzeuge eine Alternative zu Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor darstellen. 

In den vergangenen Wochen wurden daher mehrere E-Golf für Fahrten im und rund um das Sauerland in Betrieb genommen. Darüber hinaus werden einzelne Fahrzeuge des MENSHEN-Fuhrparks schrittweise durch Elektro- oder Hybridfahrzeuge ergänzt. Weitere Fahrzeuge mit alternativen Antriebstechnologien sind bereits bestellt und sollen nach und nach in die Fahrzeugflotte der LUKAD Unternehmensgruppe integriert werden. 

„Der Einsatz von Elektro- und Hybridfahrzeugen ist ein Bestandteil verschiedener Maßnahmen, mit denen wir uns unter anderem mit der Reduzierung von CO₂-Emissionen und der Weiterentwicklung unserer betrieblichen Prozesse beschäftigen“, so das Unternehmen. 

Auch im Bereich der Logistik wurden Prozesse weiterentwickelt. So wurde der Warentransport teilweise auf sogenannte Eurotrailer umgestellt. Diese verfügen über ein größeres Transportvolumen als herkömmliche Auflieger, wodurch pro Fahrt zusätzliche Ladekapazitäten zur Verfügung stehen können. Nach internen Berechnungen können sich daraus unter bestimmten Einsatzbedingungen Einsparungen beim Kraftstoffverbrauch sowie bei CO₂-Emissionen ergeben. Hierfür wurden bestehende Abläufe analysiert und angepasst. 

Hierzu erklärt Jochen Mahrenholtz, Geschäftsführer bei MENSHEN: „Durch die Neuorganisation unseres Warenverkehrs, die Umstellung auf gasbetriebene Shuttle-LKW und den Einsatz der Eurotrailer konnten nach unseren internen Berechnungen im vergangenen Jahr CO₂-Emissionen in einer Größenordnung von rund 95.000 Kilogramm reduziert werden.“ 

Nachhaltigkeitsaspekte in der Kunststoffbranche 

Als vor rund 50 Jahren die Georg MENSHEN GmbH & Co. KG gegründet wurde, standen Themen wie Klimawandel, Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz deutlich weniger im Fokus als heute. 

Als Hersteller von Verschlüssen und Verpackungssystemen aus Kunststoff beschäftigt sich MENSHEN heute mit verschiedenen Ansätzen zur Weiterentwicklung von Produktionsprozessen, Materialeinsätzen und internen Abläufen. Dabei werden auch Aspekte der Energie- und Ressourceneffizienz berücksichtigt. 

Darüber hinaus befasst sich MENSHEN mit dem Einsatz von recycelten Kunststoffen, sogenannten Rezyklaten, in ausgewählten Anwendungen. Die eingesetzten Materialien müssen dabei die für die jeweilige Anwendung geltenden technischen und qualitativen Anforderungen erfüllen. 

Ein Schwerpunkt liegt außerdem auf der Berücksichtigung von Kreislaufwirtschaftskonzepten innerhalb der Produkt- und Materialentwicklung. Ziel ist es, den Einsatz geeigneter Recyclingmaterialien zu prüfen und Materialkreisläufe, soweit technisch und regulatorisch möglich, zu unterstützen.